Regentonnen zur Gartenbewässerung

Seinen eigenen Garten zu pflegen ist eine schöne Sache, allerdings manchmal nicht nur ein nützliches, sondern auch ein teures Hobby. Dabei kann auch bei der Gartenarbeit viel gespart werden bzw. ein ertragreicher Garten mit Selbstversorgungspotential angelegt werden. Es muss ja nicht gleich eine Streuobstwiese bzw. ein großer Obst- oder Gemüsegarten sein. Es gibt auch kleine Sparprojekte wie z.B. Küchenkräuter, die mit etwas Geschick sogar auf Fensterbänken bzw. auf dem Balkon gedeihen. Hier einige nützliche Garten-Ideen.

Regenwassernutzung durch Regentonnen

Die Schmutzwasserkostenberechnung erfolgt in der Regel auf Basis des Trinkwasserverbrauchs, d.h. wenn Sie an heißen Tagen durch Regenwassernutzung den Garten bewässern, dann vemindern Sie nicht nur Ihren Trinkwasserverbrauch. Häufig wird nämlich vergessen, daß bei der Gartenbewässerung mit Leitungswasser auch zwangsläufig Abwassergebühren mit berechnet werden, die eigentlich gar nicht entstehen, da das Leitungswasser ja im Garten versickert.
Die Regenwassernutzung mit einfachen Garten-Regentonnen ist in jedem Fall einen Versuch wert und kann erhebliches Sparpotential offenbaren. Einsparungen beim Wasserverbrauch und den damit verbundenen Trink- und Schmutzwassergebühren sind nicht von der Hand zu weisen.
Dazu schließen Sie eine Regentonne an das Regenfallrohr an und fortan können Sie gespeichertes Regenwasser zum Gießen oder Rasensprengen verwenden. Natürlich können Sie auch einen unterirdischen Regenwassertank (Erdtank) mit erheblich größerem Fassungsvermögen aufstellen, aber hierbei ist der Installationsaufwand schon etwas komplizierter bzw. teurer.
Einfache Kunststoff-Regentonnen mit 200-300 Liter Fassungsvermögen gibt es im Baumarkt schon ab 30-40 Euro. Dazu passende Füllautomaten bzw. Rohrverzweigungen mit Füllklappe liegen in ähnlichen Preisbereichen. Für extravagante Regenwasserspeicher in Stein-/Felsenoptik bzw. Säulentanks muß dementsprechend mehr bezahlt werden. Weitere Kosten fallen nicht an, es sei denn, sie wollen das aufgefangene Regenwasser nicht per Hand und Gießkanne, sondern mit Gartenschlauch und Tauchpumpe zu den Pflanzen befördern.
Wie auch immer, die Regenwassernutzung zur Gartenbewässerung hilft dabei Wasserkosten zu senken und ist für jeden Hobby-Gärtner ohne Brunnen eine einfache Sparmaßnahme. Durch die verminderte Trinkwasserentnahme werden die Wasserressourcen geschont und obendrein wird das weiche Regenwasser von den meisten Pflanzen bevorzugt – im Vergleich zum teilweise recht harten Leitungswasser.
In einigen Städten & Kommunen lassen sich durch Regenwassertanks zusätzlich auch noch die Kosten für das Niederschlagswasser bzw. die Regenwassergebühren reduzieren, sofern man den Überlauf des Regenwasser-Sammelbehälters im Garten versickern läßt.