Geld sparen, Kosten senken, Ausgaben reduzieren.
 

Sparen durch Vorratshaltung

 

Wer passionierter Selbermacher bzw. Selbstversorger ist, der weiß die Vorteile einer gut organisierten Vorratshaltung zu schätzen. Vorratshaltung oder Bevorratung muß sich aber nicht nur auf hausgemachte Spezialitäten aus der Vorratskammer beschränken. Man kann durchaus noch viele weitere nützliche Dinge hamstern bzw. horten. Viele Argumente sprechen heutzutage für eine gewisse Vorratshaltung. Schnäppchenjäger und Smart Shopper kaufen mit Weitblick, nämlich dann, wenn es wirklich günstig ist.

 

Sparen mit Vorräten

Bekanntlich ist eine gewisse Vorratshaltung bei Lebensmitteln immer empfehlenswert. Dazu zählen beispielsweise Mehl, Zucker, Nudeln, Essig und Öl, welche man günstigerweise in einer Speisekammer im kalten Bereich seiner Wohnung bzw. Hauses lagern sollte.
Sofern man einen solchen Vorratsraum mit einer Raumtemperatur von rund 15 Grad C besitzt, kann man auch weitere Vorräte anlegen, die dann dort frischgehalten werden können. Eine bedarfsgerechte Bevorratung muss jedoch sorgfältig geplant werden, denn nicht alle Lebensmittel besitzen die gleichen Lagerungsbedingungen. Je nach Konservierungs- bzw. Frischegrad variiert die Lagerdauer. Ganz grob unterscheidet man hierbei zwischen Trockenvorräten (Teigwaren, Reis, Mehl, Haferflocken usw.) und Frischwaren (Obst, Gemüse usw.).
Gerade im August/September beginnt aber auch eine sehr arbeitsreiche Zeit für Freunde des heimischen Konservierens. Diverse Obst- und Gemüsesorten sind zu dieser Jahreszeit reif und vielfach besonders günstig. Deshalb nutzen viele Sparfüchse jetzt das Wissen der Großmütter, um köstliche Delikatessen für die eigene Vorratskammer selbst herzustellen. Die Zauberworte hierfür heißen Einkochen, Einmachen oder auch Einwecken und beschreiben alle ein und dieselbe Methode, frische Lebensmittel durch Erhitzen und Luftabschluss länger haltbar zu machen. Prinzipiell wird dabei dasselbe Konservierungsverfahren genutzt wie es bei der Herstellung von Konservendosen angewendet wird. Aufgrund der niedrigeren Temperaturen am heimischen Herd, ist die Haltbarkeit beim Einkochen jedoch nicht ganz so sicher und dauerhaft wie bei den industriellen Konserven. Dennoch kommt man auch mit diesen hausgemachten Spezialitäten noch gut über den Winter. Denn obendrein bieten sie ganz besondere Geschmackserlebnisse, sind naturbelassen und enthalten keine Zusatzstoffe.
Ob Kompott, Marmelade oder Chutney - Selbstgemachtes ist wieder in Mode, wobei die exotische Variationen wie Chutneys oder Pickles mit Chili oder Ingwer besonders im Trend liegen.

Vorratsfeind: Lebensmittelmotten

Wer Vorratshaltung betreibt, der sollte auch immer auf eine richtige Lagerung der Vorräte achten, um seine Lebensmittel vor den sogenannten Vorratsschädlingen zu schützen.
Besonders die Lebensmittelmotten bzw. die Dörrobstmotten gilt es zu beachten, nicht selten werden diese Schädlinge nämlich alleine durch den Einkauf befallener Lebensmittel eingeschleppt. Denn beispielweise die Dörrobstmotte gilt mittlerweile als einer der wichtigsten Nahrungsschädlinge in der Lebensmittelindustrie.
Die eigentlichen Vorratsfeinde sind dabei nicht die Motten selbst, sondern die Larven der Dörrobstmotte. Sie befallen mit Vorliebe Müsli, Nüsse, Mandeln, Dörrobst bzw. Trockenfrüchte, oder auch Hülsenfrüchte und sogar Gewürze. Oftmals werden die Mottenlarven auch mit Tier- bzw. Vogelfutter eingeschleppt.
Deshalb sollten Sie gefährdete Lebensmittel immer in luftdicht abgeschlossenen Dosen und Gefäßen lagern, da die geschlüpften winzigen Raupen bereits durch kleine Öffnungen in die Nahrungsmittel eindringen können.
Hat man die Lebensmittelmotten durch verstärktes Auftreten der herumfliegenden Falter erst einmal entdeckt, dann ist es meistens schon zu spät und die Plage bereits vorprogrammiert. Dann sollten Sie ihre Lebensmittelvorräte schnell nach Puppen bzw. Larven absuchen, welche man zumeist deutlich an weiß-silbrigen Gespinsten erkennen kann.
Befallene Nahrung ist schnell und gründlich zu entsorgen, wobei auch eine verschlossene Packung kein Garant für Unversehrtheit sein muss. Und auch wenn Sie ihre Schränke noch so regelmäßig mit Essig oder Haushaltsreiniger auswischen, vor Lebensmittelmotten ist niemand wirklich sicher.
Stellen Sie bei einem Befall unverzüglich Mottenfallen auf, welche durch einen Sexuallockstoff auf den Klebestreifen die männlichen Motten anziehen und dadurch den Generationszyklus durchbrechen.